Es hebt sich der Morgen. Was ist das mit dem morgen? Wie ist diese magische Kraft in der frischen Luft in leuchtender Atmosphäre gegen die Bäume? Die Gedanken liegen ordentlich gerichtet und freuen sich auf ihre Entfaltung: Noch unahnend, dass sie abends miteinander verstrickt und verknotet sein werden und der Geist zu müde, sie zu entwirren.
Klänge im Wald: Ein früher Greifvogel ruft stechend und sanft in den Himmel, klapperndes Hämmern vom holzarbeitenden Specht. Diesige Nebelschwaden scheinen sich von den gefrorenen Blättern zu heben. Geklärt von der Kälte Gerüche, die sich beim Atmen durch die Nase ziehen. Ich selbst bin in meiner Mundhöhle, dem Zusammenkräuseln meiner Wangen, dem Geräusch meiner knirschenden Fußstapfen. Ein Konzert der Sinne erhebt sich, weil alle Poren noch offen sind.
