Nur ein leises Schlürfen

Es gab etwas ohne ein einziges bisschen Gemecker am Tisch. Das ist schon eine kleine Sensation. Es ist nicht jedes Mal laut und bollerig, manchmal runzelt sich auch nur eine kleine skeptische Augenbraue, aber totale Stille gibt es selten. Erst dachte ich, bestimmt nur alle zu müde dazu, aber dann hat es in einer anderen Runde gleich nochmal geklappt. Also hier ein Rezept für die Ohne-Meckern-Kartoffelsuppe zum Ausprobieren.

2 Kg Kartoffeln

5oo g Möhren

2 rote Zwiebeln

Brühepulver

Einen Schuss Milch

Öl zum Anbraten

Salz

Pfeffer

Muskatnuss

1 Zweig getrockneter Rosmarin

Wer mag: Würstchen, Naturjoghurt

Die Kartoffeln schälen und waschen. 500 g Kartoffeln in kleine Würfel schneiden und zur Seite stellen. Den Rest der Kartoffeln vierteln, in einem Topf mit Wasser bedecken und zum Kochen bringen. Wenn die Kartoffeln weich sind, Brühepulver hinzugeben und die Kartoffeln zusammen mit der Flüssigkeit pürieren.  Einen Schuss Milch und einen Zweig getrockneten Rosmarin kleingehackt zur Suppe geben. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Die roten Zwiebeln kleinhacken, die Möhren schälen und in kleine Würfel schneiden und beides gemeinsam mit den Kartoffelwürfeln in der Pfanne anbraten und ebenfalls zur Suppe geben. Wer mag, kann noch kleingeschnittene Würstchen zur Suppe geben und die Suppe mit Naturjoghurt servieren.

Ein kleines Fitzken Dusel am Rande ist der erste Rosmarin aus unserem Garten, der ganz gemütlich am Kaffeeregal trocknet . Der ganze Zweig ist natürlich nur auf meine Portion gekommen, wegen der Stille und so 😉

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